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Zusammenarbeit am Runden Tisch

Projekt "Gutes Schulessen mit kommunalem Konzept - nachhaltig und biozertifiziert"

Immer mehr Schulen bauen den Ganztagesbetrieb aus und sehen sich damit einer Vielzahl an Entscheidungen und Fragen gegenüber. Es geht dabei um die Organisation eines gesundheitsfördernden, genussvollen und nachhaltigen Schulessens für die Kinder und Jugendlichen. Ein kommunales Verpflegungskonzept erleichtert und strukturiert diese Arbeit und schafft Synergien.

Mit unserem neuen Projekt möchten wir Sie als Kommune bei der Entwicklung eines Verpflegungskonzepts unterstützen und dieses mit passgenauen Maßnahmen in Modellschulen aus Ihrer Kommune direkt umsetzen. Der Fokus liegt dabei auf einem erhöhten Einsatz von Bio- und regionalen Lebensmitteln sowie auf den Empfehlungen des Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Verpflegung in Schulen. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte, nachhaltige und darüber hinaus zukunftsweisende Schulverpflegung zu verwirklichen. Das Schulessen kann als Baustein nachhaltiger Entwicklung durch die Verknüpfung mit dem Unterricht auch Impulse für die Bildung nachhaltiger Entwicklung (BNE) in die Schulgemeinschaft tragen.

 Ziele des Projekts

  • In den Kommunen:
    • Etablierung eines Runden Tisches oder Verpflegungsbeirats mit kommunalen Trägervertretungen, Schulleitungen, Verpflegungsverantwortlichen, Schülervertretungen, Verpflegungsanbietern, etc. 
    • Entwicklung eines Verpflegungskonzepts auf Trägerebene, abgestimmt auf die von den Kommunen vorgeschlagenen Schulen und die Strukturen der Kommune

  • In den Schulen: 
    • Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in Schulen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer DGE-Zertifizierung.
    • Erhöhung des Bio-Anteils in der Schulverpflegung auf 30-60 % und Erreichen der Bio-Zertifizierung
    • Erhöhung des Einsatzes regional produzierter Lebensmittel 
    • Reduzierung der Lebensmittelabfälle 
    • Partizipative Erarbeitung und Umsetzung von Nudging-Maßnahmen, abgestimmt auf die jeweilige Einrichtung 

  • Vernetzung der Schulverpflegung mit Kooperationspartnern vor Ort sowie mit Erzeugern und Herstellern von Bio-regionalen Lebensmitteln
  • Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit für Eltern, Schülerschaft und auch in die Kommune hinein

Vorgehen

Das Modellprojekt hat eine Laufzeit von circa vierzehn Monaten und umfasst:

  • Drei bis fünf Coaching-Gespräche je Kommune im Rahmen des Runden Tisches
  • Vier Informationsveranstaltungen für alle Projektteilnehmenden zu verschiedenen Themenschwerpunkten
  • Netzwerktreffen mit allen Projektteilnehmenden
  • Auftakt- und Abschlussveranstaltung  

Die Kosten für das Coaching, die Erstzertifizierungen durch eine zugelassene Öko-Kontrollstelle und durch die DGE übernimmt das Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts. 



Die Bewerbungsphase für Kommunen endete am 15.10.2021. Bewerbungen sind nun nicht mehr möglich.

Sie haben noch Fragen zum Projekt?
Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Die Ansprechperson mit Kontaktdaten finden Sie in der rechten Spalte.

 

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