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(Baden-Württemberg)
 

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165
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192
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Futtergerste
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€/t
Körnermais
160
€/t
Raps
400
€/t

Quelle: LBV

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Sojaschrot etwas günstiger


Die Maizahlen des USDA (amerikanisches Agrarministerium) weisen für die noch laufende Saison 2018/19 weiterhin eine deutlich positive weltweite Sojabilanz aus. Die Endbestände zum 30. Juni 2019 sollen auf 113 Mio.t anwachsen. Die Sojaernte 2018/19 schätzt das USDA auf knapp 362 Mio.t. Damit liegt sie rund 11,5 Mio.t über der bislang weltweit größten Sojaernte in der Saison 2016/17. Mit der Maischätzung veröffentlichte das USDA auch erstmals Zah-len für die Saison 2019/20. Aktuell geht man davon aus, dass das kommende Jahr eine ausgeglichene Sojabilanz mit rund 355,7 Mio.t Ernte und praktisch eben so viel Ver-brauch bringen könnte. Die Bestände würden entsprechend auf dem jetzigen Niveau verharren.
Nach leichter Erholung zur Jahreswende zeigten sich die Sojakurse im 1. Quartal 2019 wieder schwächer. In den zurückliegenden 4 Wochen kam es an der CBoT (Chicago Board of Trade) gar zu einem massiven Einbruch der Soja-kurse, ausgehend von einem Niveau um 930 auf inzwischen 840 Cent/bushel für beispielsweise den NOV19-Kontrakt. Druck kommt von Seiten der sehr guten Versorgung. Die Ernte in Südamerika ist in Summe mit 117 Mio.t in Brasilien und rund 56 Mio.t in Argentinien sehr gut ausgefallen. Besonderen Druck übt der Handelsstreit zwischen USA und China aus. Stockende Verhandlungen und neue Drohungen des US-Präsidenten Trump die Zölle weiter anzuheben hemmen die Exporte von US-Bohnen in das „Reich der Mitte“. Die Aussicht auf eine erneut ausgeglichene Sojabilanz in der kommenden Saison 2019/20 vermag ebenfalls keine Impulse in Richtung steigender Kurse aus zu üben. Nicht einmal anziehende Rohölpreise vermochten bislang den Abwärtstrend zu verhindern.
Die Erzeugereinkaufspreise für Sojaschrot zeigten sich im 1. Quartal 2019 entsprechend leicht rückläufig. Für 43/44 er Schrot wurde im April 34,50 €/dt genannt. 48er HP-Schrot lag bei 36,50 €/dt. Der Abstand für GVO-freien 48er-Schrot hat sich wieder etwas vergrößert, was seine Ursache im weiter schwelenden Handelskonflikt USA/China haben dürf-te. Die Ware lag im April mit 45 €/dt rund 8 bis 9 €/dt über den GVO-Schroten. Wer Sojaschrot einkauft sollte im Rah-men des Risikomanagements darüber nachdenken in der aktuellen Situation gewisse Mengen, möglicherweise auch für fernere Termine, fix zu machen.


© Schmid,  LEL Schwäbsich Gmünd

Stand: 15.05.2019

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AGRARMÄRKTE 2018

Kapitel 2 Getreide

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