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Gemeinschaftsverpflegung


Modellprojekte

Das Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg führt im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) Modellprojekte zur Verbesserung der Gemeinschaftsverpflegung in allen Lebenswelten der Gemeinschaftsverpflegung durch. Dabei sind die wissenschaftlich anerkannten Qualitätsstandards für die Gemeinschaftsverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) die Basis für die Umsetzung einer gesundheitsförderlichen und genussvollen Verpflegung im Rahmen der Modellprojekte.

Das Landeszentrum für Ernährung unterstützt Küchen im Rahmen der Modellprojekte bei der Umsetzung der genannten Ziele u. a. mit Hilfe von erfahrenen Expertinnen und Experten in der Gemeinschaftsverpflegung.

Ziele der Modellprojekte Gemeinschaftsverpflegung

Verbesserung der Qualität des Essens
Um die Qualität der Verpflegung kontrollierbar und das Engagement der Küchen transparent zu machen, ist die Durchführung der DGE-Zertifizierung in allen Küchen ein wichtiges Ziel der Modellprojekte.

Verbesserung der Nachhaltigkeit des Essens
Zudem sollen die Küchen im Sinne einer nachhaltigen Ernährung daran arbeiten, bevorzugt ökologisch und regional erzeugte, saisonale Lebensmittel sowie fair gehandelte Lebensmittel einzusetzen. Mit den Modellprojekten soll gezeigt werden, dass mindestens 15 % Biolebensmittel im Wareneinsatz eines gesamten Jahres in allen Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung trotz Kostendruck umsetzbar sind. Damit Biolebensmittel auch als solche in den Speisenplänen gekennzeichnet werden können, muss eine Zertifizierung durch eine zugelassene Ökokontrollstelle erfolgen.

Reduzierung von Lebensmittelverlusten
Durch die Reduktion von Lebensmittelverlusten können Ressourcen und Kosten eingespart werden, die in eine höhere Qualität der Verpflegung investiert werden können. Daher erheben alle Küchen in den Modellprojekten anfallende Lebensmittelabfälle und erarbeiten Maßnahmen zu deren Reduktion.

Verbesserung der Kommunikation
Darüber hinaus soll mit den Modelleinrichtungen auch thematisiert werden, wie angestrebte und bereits erreichte Veränderungen sowohl innerhalb der Einrichtung, als auch gegenüber der Tischgäste kommuniziert werden und wie diese eingebunden werden können.

Vernetzung und Erfahrungsaustausch
Da die Mitarbeitenden in den Kantinen, Küchen und Mensen oft vor denselben Herausforderungen stehen, steht die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure bei den gemeinsamen Veranstaltungen in den Modellprojekten im Mittelpunkt.

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